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T-Com: IP-Speicherung nur noch sieben Tag

Laut heise online, haben die großen deutschen Internet-Provider, die Speicherung der Verbindungsdaten (dynamisch vergebene IP-Adresse) ihrer Kunden geändert. Und tatsächlich, die T-Com bestätigte gegenüber heise online die Änderung und das diese teilweise sogar schon umgesetzt ist.

So meinte T-Com-Sprecher Ralf Sauerzapf gegenüber heise online: „Die T-Com wird ihre Praxis zur Speicherung von IP-Adressen dahingehend ändern, dass IP-Adressen künftig statt 80 Tage nur noch sieben Tage gespeichert werden". Weiter wird erklärt, das diese sieben Tage „ausschließlich zum Schutz der Internet-Zugangsplattform und der Missbrauchsbekämpfung im Internet" dienen. Abgestimmt wurde die Änderung mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Automatisch sind nun auch alle Reseller, die den IP-Backbone der T-Com nutzen, wie 1&1, Congster oder T-Online von dieser Umstellung betroffen.

Gezwungen wurde, wenn auch nicht Global, die T-Com durch die neue Rechtlage, die den Providern vorschreibt, dass das Speichern von dynamisch vergebenen IP-Adressen, bei zeit- und volumenunabhängigen Zugängen längerfristig unzulässig ist.

Ob Arcor auch die Speicherpraxis bei den dynamisch vergebenen IP-Adressen geändert hat, ist offiziell nicht klar. Von Informanten aus staatlichen Ermittlungsbehörden möchte aber heise online erfahren haben, das von Arcor keine persönlichen Daten zu IP-Adressen mehr übermittelt werden, wenn deren Vergabe länger als acht Tagen her ist.

Klar ist auf jeden Fall, das durch diesen Schritt Strafverfolgung ungemein erschwert werden, im Schlimmstenfalls, können selbst Verfahren dadurch scheitern.
Quelle: heise online