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DSL Anschluss wechseln

Artikel vom 10.05.2011
Endlich gibt es beim Breitband-Internet in Deutschland eine rege Konkurrenz. Das kommt vor allem den Preisen zu Gute, die im Sinkflug begriffen sind. Leider geht es aber mit der Qualität des Kundenservice genau so wie mit den Preisen, sie wird immer niedriger. So wird ein Wechsel des DSL Anschluss bzw. Breitband-Internet-Anschluss zu einem großen Risiko. Man muss nicht lange im Verwandten- und Bekantenkreis suchen, bis man die ersten Horrorgeschichten über katastrophaler Anbieter-Support und wochenlang toten Leitungen erzählt bekommt. Oft lässt man sich von diesen Geschichten dann abschrecken und bezahlt lieber beim aktuellen Provider die alten (teureren) Tarife, statt sich dem Risiko eines DSL-Anschluss-Wechsels zu stellen - schließlich ist man in der heutigen Zeit ja auf das Internet angewiesen. Um schon im vorhinein potentielle Problemstellen zu vermeiden, führen wir deshalb hier einige Tipps auf, die man beim Wechsel eines DSL-Anschlusses beherzigen sollte. Zwar kann auch damit kein reibungsloser Wechsel garantiert werden, in vielen Fällen sind diese Tipps aber Gold wert.



DSL-Anschluss rechtzeitig kündigen

Man sollte sich mit dem Kündigen des Breitband-Anschlusses auf jeden Fall Zeit lassen. Wer kurz vor Ende der Kündigungsfrist meint etwas über das Knie brechen zu müssen, der hat meist das Nachsehen. Deshalb empfiehlt es sich, erst einmal beim neuen Provider nachzufragen, welche Termine denn für eine Neubeschaltung in Frage kommen. Je nach momentaner Auslastung kann es nämlich sein, dass die Techniker ein bestimmtes Zeitfenster brauchen (man sollte je nach dem mit vier bis sechs Wochen Vorlauf rechnen). Dieses sollte man ihnen auch zugestehen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf ermöglichen zu können. Erst nach Absprache mit dem neuen Provider kann man dann kündigen. Aber Achtung, …

Nicht selber Kündigen

Viele Kunden nehmen es selbst in die Hand den alten Vertrag zu kündigen, um dann einen neuen Vertrag abzuschließen. Dies muss aber nicht sein. Die Kündigung kann man nämlich dem neuen Provider überlassen. Dieser prüft dann auch, wie ein Wechsel terminlich am besten passt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man selbst als „Mittler“ aus der Prozesskette herausfällt, sodass neuer und alter Provider direkt kommunizieren können.


Wer ist Anschlussinhaber

Da Rechnungsempfänger und Anschlussinhaber unterschiedlich sein können, sollte man dies erst einmal abklären, wer denn nun der eigentliche Anschlussinhaber ist. Ein falsch ausgefülltes Kündigungsformular wird nämlich abgelehnt. Dann muss man selbst noch einmal aktiv werden und verpasst im blödesten Fall die Kündigungsfrist.